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Vogelsichere Scheiben: Über 5 Millionen Menschen mit der Botschaft erreicht

2019.07.03
Vogelsichere Scheiben: Über 5 Millionen ...
Design für eine Vogelschutzfolie; Foto: Ewa Zyśk-Gorczyńska
Kollisionen mit Glas sind für die Vögel eine grosse Gefahr. Dieses Jahr hat das Spring Alive Thema Menschen in ganz Europa  und Zentralasien dazu animiert, etwas zu unternehmen, um ihre Scheiben, sei es zu Hause oder an der Schule, vogelfreundlich zu gestalten. Und durch TV-Sendungen konnten Millionen Leute mit der Botschaft erreicht werden.
Wenn wir Themen wie dieses bekannt machen wollen, dann fangen wir am besten mit unseren Kindern an. Die Kinder sind diejenigen, die unsere Liebe und unseren Respekt für die Natur in die nächste Generation tragen werden. Die heutige Jugend ist sich der Umweltthemen immer bewusster - wie Aktivisten wie Greta Thunbgerg und der Jugendklimastreik es zeigen. Die Jungen machen sich Sorgen um die Natur mit der wir unseren Planeten teilen.
Dieses Jahr haben die Kinder aus Europa und Zentralasien mit grossem Elan am Spring Alive Aufruf, sich gegen Vogelkollisionen zu engagieren, teilgenommen. In Polen z.B. hat eine Kunstschule das Thema aufgegriffen, mit der Hilfe von OTOP, dem nationalen BirdLife-Partner, haben die Schüler die gefährlichen Scheiben ausfindig gemacht und dann mit selber entworfenen Stickern vogelsicher gestaltet.
UzSPB, der BirdLife-Partner in Uzbekistan, hat einen anderen Ansatz gewählt und das Thema gross im Fernsehen gebracht. In einem 35-minütigen Dokumentarfilm zeigten sie auf, welchen Gefahren Zugvögel und insbesondere der Mauersegler in unseren Städten ausgesetzt sind. Mauersegler gehören dort zu den häufigsten Kollisionsopfern an Scheiben. Der Spring Alive Koordinator aus Uzbekistan zeigte auf, wie man billige aber doch langlebige Aufkleber für die Scheiben selber herstellen kann. Die Show brachte unsere Botschaft an 5 Millionen Menschen!
UzSPB arbeitete auch mit Tierkliniken und dem Zoo Tashkent zusammen, um eine Hotline für Kollisionsopfer zu betreiben, bei der Bürger betäubte Vögel melden und behandeln lassen konnten. Dank der Hotline wurden 21 Mauersegler, ein Haubentaucher und ein Karmingimpel gepflegt und wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen.
In Armenien haben die angehenden Filmemacher des Jugendclubs von ArAves ein Video erstellt, das erklärt, warum Vögel in Glasscheiben fliegen, und einfache Massnahmen beschreibt, die jeder ergreifen kann, um seine Fenster sicherer zu machen. In Lettland half unser Partner, die Lettische Ornithologische Gesellschaft, 600 Kindern in 11 Schulen, etwas über Glaskollisionen zu lernen, zeigte ihnen wie man Vogelküken beringt und was zu tun ist, wenn sie ein Küken ausserhalb seines Nests finden.
Wir hoffen, dass die Kinder, die dieses Jahr durch Spring Alive vom Thema der Kollisionen an Glasflächen gehört haben, diese Botschaft auch nach Hause gebracht und an ihre Eltern, Verwandten und Freunde weitergeleitet haben. Ihr Enthusiasmus wird sich hoffentlich auf viele weitere Personen übertragen, wenn es darum geht, die Umweltprobleme der nächsten Jahre zu meistern.
 
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