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Probleme und Gefährdungen der Zugvögel

 
Threats and hazards to migrating birds
Foto – Cezary Korkosz
Manche unserer bekanntesten Zugvögel sind gefährdet. Zum Beispiel haben viele Kinder heute - im Gegensatz zu ihren Eltern und vor allem ihren Grosseltern - noch nie einen Kuckuck gehört.
Es gibt unterschiedliche Faktoren, die für den Rückgang verantwortlich sind. 
Der Klimawandel führt zu wärmeren Wintern und zu einem früheren Beginn des Frühlings. Dadurch entwickeln sich die Insekten, zum Beispiel Raupen, die eine wichtige Nestlingsnahrung sind, früher. Wenn die Zugvögel zur gewohnten Zeit zurückkommen, liegt der Schlüpftermin ihrer Jungvögel unter Umständen zu spät im Vergleich zur Insektenentwicklung und es ist weniger Nahrung vorhanden, mit der die Jungvögel gefüttert werden können. 
Der Klimawandel verursacht auch verstärkt Dürren in Afrika. So wird das Wüstenareal, das die Zugvögel überqueren müssen, immer grösser. 
Viele Zugvögel sind "Landwirtschaftsvögel", die schon seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen leben. Die Landwirtschaft hat sich aber vor allem in den letzten 50 Jahren stark verändert. Es werden viele Pestizide in der Landwirtschaft verwendet, um die unerwünschten Wildpflanzen und Insekten zu töten. Die Hecken, Obstbäume, Steinhaufen usw. verschwinden. Die Vögel finden keinen Platz mehr, wo sie ihr Nest bauen können und auch kaum noch Nahrung.
Unsere Städte werden grösser und dichter, es ist nur noch wenig Platz für Vögel vorhanden. Die modernen Gebäude und technischen Installationen bergen Gefahren für die Vögel oder stellen ein unüberwindliches Hindernis dar.
Schätzungsweise 100 Millionen Vögel werden jedes Jahr im Mittelmeerraum auf ihrem Zug gefangen und getötet. Viele dieser Tiere gehören zu Vogelarten, die sowieso schon selten geworden sind. Oft ist dieser Fang illegal und verstösst gegen die internationalen Abkommen zum Schutz der Zugvögel. Die Leute, die die Vögel töten, behaupten aber sie hätten das Recht dies zu tun, weil es bei ihnen Tradition ist. 
Mehr zur illegalen Vogeljagd im Mittelmeerraum auf den Seiten von BirdLife Schweiz >>>
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